der honig

▼ 1. Zusammensetzung
▼ 2. Geschmack und Honigarten
▼ 3. Kristallisation – ein Qualitätszeichen
▼ 4. Lagerung

1. Zusammensetzung
Honig besteht zur Hauptsache aus verschiedenen Zuckerarten: Traubenzucker, Fruchtzucker und Mehrfachzucker machen den Hauptanteil aus. Es sind aber die essentiellen Aminosäuren sowie Fermente (Enzyme), Mineralstoffe, Inhibine und Duftstoffe, die aus Honig bedeutend mehr als nur Zucker und Wasser machen.
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2. Geschmack und Honigarten
Je nach Herkunft gibt es die verschiedensten Honigsorten. Jeder Honig hat seinen eigenen Geschmack und eine für ihn typische Farbe. Man unterscheidet Blütenhonig und Waldhonig. Diese unterscheiden sich wiederum in Honigsorten: Raps-, Akazien-, Tannen-, Kastanienhonig usw. Charakteristisch für bestimmte Honigsorten ist der darin enthaltene Leitpollen. Farbe und Geschmack haben meistens eine Beziehung zueinander. Helle Honige schmecken mild, die dunklen kräftig und würzig.
Blütenhonig ist hell bis goldgelb. Er entsteht, wenn die Bienen Nektartröpfchen aus Blütenkelchen sammeln, den Nektar mit körpereigenen Stoffen (Enzymen) anreichern und in den Waben ausreifen lassen.
Waldhonig ist dunkelbraun bis grünschwarz. Er entsteht, wenn die Bienen die süssen Ausscheidungen (Honigtau) von Blatt-, Rinden- oder Schildläusen einsammeln, körpereigene Stoffe beimengen und ebenfalls in den Waben ausreifen lassen.
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3. Kristallisation – ein Qualitätszeichen
Wenn der Honig vom Imker aus den Honigwaben ausgeschleudert wird, ist er dünn- bis zähflüssig. Mit der Zeit kristallisiert flüssiger Honig. Das Kristallisieren des Honigs ist ein natürlicher Prozess, der bei jeder Honigsorte früher oder später eintritt. Die unterschiedliche Kristallisation ist abhängig von den Vegetationsbedingungen auf den Bienenweiden, dem Verhältnis von Trauben- und Fruchtzucker, dem Wassergehalt und der Lagertemperatur. Helle Honige, mit einem hohen Traubenzuckeranteil, kristallisieren schneller als dunkle Honige, in denen der Fruchtzuckeranteil überwiegt. Die Kristallisation kann sich über Wochen oder Monate erstrecken. Bei wasserarmen Honigsorten kann Blütenbildung auftreten. Beim Kristallisieren entstehen zwischen Glaswand und Honig feinste Hohlräume, in die Luft eindringt. An diesen Stellen erscheint der Honig weisslich. Blütenbildung ist also ein natürlicher Prozess, der die Honigqualität nicht beeinträchtigt. Der Wassergehalt bei Schweizer Bienenhonig darf höchstens 18% betragen.
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4. Lagerung
Honig kann im Gegensatz zu fast allen anderen Nahrungsmitteln bei optimaler Lagerung über Jahre hinweg ohne Qualitätseinbusse gelagert werden. Wird Honig in feuchten Räumen aufbewahrt oder offen in den Kühlschrank gestellt, besteht die Gefahr der Gärung, da er Wasser anzieht. Gärender Honig schmeckt zwar sauer, ist aber nicht gesundheitsschädlich. Darum lagern sie den Honig gut verschlossen und vor Licht und Wärme geschützt.
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